Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule Schreventeich/Wik mit Grundschule Wik
Friedrich-Junge-GemeinschaftsschuleSchreventeich/Wik mit Grundschule Wik

Die Aufgaben und Gremien des Schulelternbeirates der Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule Schreventeich/Wik mit Grundschule Wik nach dem Schulgesetz des Landes Schleswig-Holstein

Welche Aufgaben, Rechte und Pflichten hat der Schulelternbeirat (SEB) ?

Das Schleswig-Holsteinische Schulgesetz stärkt besonders die Mitarbeit der Eltern. Elternarbeit ist ausdrücklich erwünscht und durch Rechte und Pflichten der Eltern gesetzlich abgesichert.

An unsere Pflichten werden wir leicht erinnert. Nehmen wir die uns zugestandenen Rechte wahr und beteiligen wir uns zum Wohle unserer Kinder in den schulischen Gremien, profitieren davon unsere Kinder!!

Mit etwas Zeit und Mühe lassen sich interessante Erfahrungen rund um die Schule machen. Ständige Informationen und das Mitgestalten des Schullebens macht uns Eltern, die Schule unserer Kinder transparenter und verständlicher.

Dadurch erreichen wir eine Nähe zur Schulleitung und zu den Lehrern, was dazu führt, unsere Ideen zur Förderung und der Weiterentwicklung der Schule mit einzubringen.

Um Ihnen die rechtlichen Vorschriften etwas näher zu bringen, haben wir die nachfolgenden Auszüge aus dem Schulgesetz des Landes Schleswig-Holstein mit den Besonderheiten an unserer Schule angeführt.

Sollten Sie Fragen oder Probleme haben, sprechen sie bitte uns (den SEB-Vorstand) oder ihre gewählten Klassenelternvertreter an.

Über die Email Adresse des SEB-Vorstandes lautet:      fjg-seb@gmx.de

 

 

 

 
  FJ_Schule_Logo

 

 

 

 

 

 

 

 

Auszüge aus dem Schleswig-Holsteinischem Schulgesetz mit den Hinweisen zu den Besonderheiten an unserer Schule.

 

§ 69

 

Elternversammlung

(1) Die Eltern der Schülerinnen und Schüler einer Klasse kommen nach Bedarf, jedoch mindestens einmal im Schulhalbjahr, zur Elternversammlung zusammen. Bei abweichenden Organisationsformen des Unterrichts bilden die Eltern für jede Jahrgangsstufe eine Elternversammlung. Das Nähere über die Bildung der Elternversammlung an Förderzentren regelt das für Bildung zuständige Ministerium durch Verordnung.

(2) Die Elternversammlung dient der Unterrichtung der Eltern über die geplante Unterrichtsgestaltung, Schulbücher und andere Fragen von allgemeiner Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler. Die Eltern erörtern mit den Lehrkräften die pädagogischen Angelegenheiten, die die Schülerinnen und Schüler gemeinsam betreffen, einschließlich Fragen des Sexualkundeunterrichts.

(3) Bei Wahlen und Abstimmungen hat jeder Elternteil jeweils eine Stimme pro Kind. Ist nur ein Elternteil vorhanden oder nur einer anwesend, hat dieser zwei Stimmen pro Kind.

 

§ 70

 

Elternvertretungen

(1) Elternvertretungen sind Klassenelternbeirat, Schulelternbeirat, Kreiselternbeirat und Landeselternbeirat.

(2) Durch die Elternvertretungen werden die Eltern der Schülerinnen und Schüler gemeinsam an der Förderung der Persönlichkeitsbildung und dem Unterricht beteiligt. An Landeskrankenhäusern und Justizvollzugsanstalten werden Elternvertretungen nicht gebildet.

(3) Aufgabe der Elternvertretungen ist es, im Rahmen ihres Wirkungskreises

1.       das Vertrauen zwischen Schule und Elternhaus zu festigen und zu vertiefen,

2.       das Interesse und die Verantwortung der Eltern für die Aufgaben der Erziehung zu   wahren und zu pflegen,

3.       der Elternschaft Gelegenheit zur Information und Aussprache zu geben,

4.       Wünsche, Anregungen und Vorschläge der Eltern zur Verbesserung der         Schulverhältnisse zu beraten und den zuständigen Stellen in Schule und        Schulverwaltung zu unterbreiten und

5.       das Verständnis der Öffentlichkeit für die Förderung der Persönlichkeitsbildung        und den Unterricht in der Schule zu stärken.

 

Die Erziehung liegt vor allem in der Verantwortung der Eltern und kann nur durch Beteiligung am Schulleben wahrgenommen werden.
 
§ 71
 
Klassenelternbeirat

(1) Die Elternversammlungen nach § 69 Abs. 1 wählen aus ihrer Mitte einen Elternbeirat, der aus der oder dem Vorsitzenden und zwei weiteren Mitgliedern bestehen soll.

(2) Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer hat den Klassenelternbeirat über alle grundsätzlichen, die Klasse gemeinsam interessierenden Fragen zu unterrichten. Sie oder er ist verpflichtet, dem Klassenelternbeirat die notwendigen Auskünfte zu erteilen. Wird der Unterricht nicht im Klassenverband erteilt, bestimmt die Schulleiterin oder der Schulleiter die zuständige Lehrkraft.

Der Klassenelternbeirat ist das erste Gremium an einer Schule. An unserer Schule sollte es aus mindestens 3 Personen bestehen. Er ist auch mit einer Person handlungsfähig.

Die gewählten Vertreter aus dem Klassenelternbeirat sind im Schulelternbeirat.

§ 72
Schulelternbeirat

(1) Der Schulelternbeirat wird aus je einem von den Klassenelternbeiräten aus ihrer Mitte gewählten Mitglied gebildet. Er unterstützt die Arbeit der Elternbeiräte beim Zusammenwirken der Schule und der Elternschaft. Der Schulelternbeirat soll die Lehrerkonferenz einmal im Schuljahr über seine Arbeit informieren.

(2) Der Schulelternbeirat wählt aus seiner Mitte einen Vorstand, der aus der oder dem Vorsitzenden und zwei weiteren Mitgliedern bestehen soll.

(3) Die Schulleiterin oder der Schulleiter hat den Schulelternbeirat über alle grundsätzlichen, die Schule gemeinsam interessierenden Fragen zu unterrichten. Sie oder er ist verpflichtet, dem Schulelternbeirat die notwendigen Auskünfte zu erteilen.

(4) Der Zustimmung des Schulelternbeirats bedürfen die Festlegung der täglichen Unterrichtszeit, die Entscheidung über die Zahl der unterrichtsfreien Sonnabende im Monat, die Einführung der Ganztagsschule (§ 6 Abs. 1 bis 3), die Durchführung von Schulversuchen und die Entscheidungen über Ausnahmen vom Verbot des Warenverkaufs und den Abschluss sonstiger Geschäfte (§ 29 Abs. 6 Satz 1); die Zustimmung ist jeweils auf vier Jahre befristet. Kommt eine Einigung zwischen Schule und Schulelternbeirat nicht zustande, ist die Entscheidung der Schulaufsichtsbehörde herbeizuführen. Diese entscheidet, nachdem sie dem Schulelternbeirat über den Kreiselternbeirat Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben hat.

Der Vorstand des Schulelternbeirates trifft sich mit der Schulleitung einmal im Monat zu einem Informationsgespräch, bei dem alle Belange der FJGemS angesprochen werden.

Der Schulelternbeirat wählt die/den Delegierte/n und dessen Vertretung für den Kreiselternbeirat.

§ 73

Kreiselternbeirat

(1) In den Kreisen und kreisfreien Städten werden Kreiselternbeiräte jeweils gebildet für

1.       die Grundschulen und Förderzentren,

2.       die Gemeinschaftsschulen,

3.       die Gymnasien.

 

Der Kreiselternbeirat vertritt die Anliegen der Eltern der jeweiligen Schulart auf Kreisebene und unterstützt die Arbeit der Schul- und Klassenelternbeiräte

 

(2) Die Kreiselternbeiräte für die Gymnasien und Gemeinschaftsschulen werden von je einem Mitglied der bestehenden Schulelternbeiräte gebildet. Der Kreiselternbeirat für die Grundschulen und Förderzentren umfasst höchstens zwölf Mitglieder, die von den Delegierten der vorhandenen Schulelternbeiräte aus deren Mitte gewählt werden. Sind in einer Schule Schulen oder Teile von Schulen verschiedener Schularten organisatorisch verbunden, wird die Elternvertretung dieser Schule an der Bildung des Kreiselternbeirats der jeweils betroffenen Schulart beteiligt.

 

(3) Der Kreiselternbeirat wählt aus seiner Mitte einen Vorstand, der aus der oder dem Vorsitzenden und zwei weiteren Mitgliedern bestehen soll.

 

(4) Die Schulaufsichtsbehörde hat den Kreiselternbeirat über alle grundsätzlichen, die Schulen gemeinsam interessierenden Fragen zu unterrichten. Sie ist verpflichtet, dem Kreiselternbeirat die notwendigen Auskünfte zu erteilen.

 

(5) Der Kreiselternbeirat ist bei der Bildung eines Schuleinzugsbereiches nach § 138 Abs. 3 durch das für den jeweiligen Bildungsbereich zuständige Ministerium und vor der Genehmigung der Errichtung, Änderung und Auflösung von Schulen durch die Schulaufsichtsbehörde anzuhören. Die Kreise und die kreisfreien Städte haben die Kreiselternbeiräte zur Schulbauplanung sowie zu beabsichtigten Änderungen in der Schülerbeförderung und der Schulentwicklungsplanung in ihrem Gebiet anzuhören.

 

Der Kreiselternbeirat der kreisfreien Landeshauptstadt Kiel besteht aus elf Personen. Dieser wählt aus seiner Mitte die/den Delegierte/n und die Vertretung für den Landeselternbeirat.

§ 74

Landeselternbeirat

(1) Im Land werden Landeselternbeiräte gebildet jeweils für

1.       die Grundschulen und Förderzentren,

2.       die Gemeinschaftsschulen,

3.       die Gymnasien.

 

(2) Jeder Kreiselternbeirat wählt aus seiner Mitte ein Mitglied für den Landeselternbeirat.

 

(3) Der Landeselternbeirat wählt aus seiner Mitte einen Vorstand, der aus der oder dem Vorsitzenden und zwei weiteren Mitgliedern bestehen soll. Der Kreiselternbeirat, dessen Mitglied zur oder zum Vorsitzenden des Landeselternbeirats gewählt wird, kann ein zusätzliches Mitglied in den Landeselternbeirat wählen.

 

(4) Der Landeselternbeirat vertritt die Anliegen der Eltern der jeweiligen Schulart auf Landesebene und unterstützt die Arbeit der Schul- und Kreiselternbeiräte. Er berät das für Bildung zuständige Ministerium in wichtigen allgemeinen pädagogischen Fragen und in Fragen des Schulwesens, durch die Belange der Eltern berührt werden, insbesondere bei der Änderung von Stundentafeln. Das für Bildung zuständige Ministerium hat den Landeselternbeirat über alle grundsätzlichen, die Schulen gemeinsam interessierenden Fragen zu unterrichten und ihm die notwendigen Auskünfte zu erteilen.

 

Die Tätigkeiten in den Elternbeiräten ist ehrenamtlich. Die Mitglieder der Elternbeiräte sind an Aufträge und Weisungen nicht gebunden (siehe dazu §76 SchulG)

§ 77
Amtszeit

(1) Die Amtszeit der Elternbeiräte und der Elternbeiratsvorstände beträgt zwei Schuljahre. Abweichend von Satz 1 wird der Elternbeirat in der Jahrgangsstufe sieben des achtjährigen Bildungsganges des Gymnasiums für die Dauer von drei Schuljahren und in der Sekundarstufe II (§ 8) für die Dauer des Bildungsganges gewählt. Abweichende Regelungen bestimmt die Schulkonferenz.

(2) Werden Klassen neu gebildet, wird der Klassenelternbeirat für den Rest der Amtszeit neu gewählt.

(3) Mitglieder von Elternbeiratsvorständen bleiben bis zur Neuwahl im Amt, soweit sie nicht nach § 78 ausscheiden.

 

§ 78
Ausscheiden aus dem Amt

(1) Ein Mitglied eines Klassenelternbeirats scheidet aus seinem Amt und dem Schulelternbeirat aus, wenn das Kind die Klasse verlässt.

(2) Ein Mitglied des Vorstandes des Schulelternbeirats scheidet aus seinem Amt aus, wenn keines seiner Kinder die Schule mehr besucht.

(3) Ein Mitglied des Kreiselternbeirats scheidet aus seinem Amt aus, wenn keines seiner Kinder eine Schule der entsprechenden Schulart im Kreis mehr besucht.

(4) Ein Mitglied des Landeselternbeirats scheidet aus seinem Amt aus, wenn keines seiner Kinder eine Schule der entsprechenden Schulart im Land mehr besucht.

(5) Ein Mitglied eines Elternbeirates scheidet durch Rücktritt aus seinem Amt aus.

(6) Ein Mitglied eines Elternbeirats kann durch das Gremium, das es gewählt hat, mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmberechtigten abberufen werden. Die Elternversammlung kann abweichend von Satz 1 die von ihr gewählten Mitglieder des Elternbeirats mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten abberufen.

Aus dem Aufbau der Elternvertretung ersieht man, dass sich die Eltern in vielen Gremien bewegen können.

§ 65

Klassenkonferenz

(1) Die Lehrkräfte, die in einer Klasse oder Lerngruppe unterrichten, sowie die oder der Vorsitzende des Klassenelternbeirats und von der Jahrgangsstufe sieben an die Klassensprecherin oder der Klassensprecher arbeiten in der Klassenkonferenz zusammen. Sie sind stimmberechtigtes Mitglied der Klassenkonferenz, soweit sich nicht durch Absatz 4 oder in Rechtsvorschriften eine abweichende Regelung ergibt. Die Teilnahme eines weiteren Mitglieds des Klassenelternbeirats sowie der in der Klasse tätigen sozialpädagogischen Fachkräfte ist mit beratender Stimme möglich.

(2) Die Klassenkonferenz beschließt über

1.       die Notwendigkeit und die Inhalte von Lernplänen sowie die Verpflichtung zur

         Teilnahme der Schülerin oder des Schülers an schulischen Veranstaltungen nach §    6 Abs. 2 Satz 2 und § 11 Abs. 2 Satz 2,

2.       die ergänzende Beurteilung des allgemeinen Lernverhaltens und des    Sozialverhaltens in der Schule bei Festsetzung der Zeugnisse für die Schülerinnen

         und Schüler sowie weitere Vermerke in Zeugnissen nach Maßgabe der          Zeugnisordnung,

3.       die Empfehlung zum Übergang in die Orientierungsstufe,

4.       Versetzungen, die Zuweisung in andere Schularten und Bildungsgänge sowie die       Empfehlungen zum Wiederholen einer Jahrgangsstufe oder zum Wechsel der         Schulart,

5.       Prüfungen, soweit dies durch die Prüfungsordnung bestimmt ist,

6.       einen schriftlichen Verweis, Ausschluss auf Zeit von Schulveranstaltungen      außerhalb des Unterrichts, Ausschluss vom Unterricht bis zur Dauer von zwei         Wochen und Überweisung in eine andere Klasse und die Widersprüche hiergegen,

7.       Auszeichnung von Schülerinnen und Schülern,

8.       Koordination von Hausaufgaben und Klassenarbeiten,

9.       Schulausflüge, Betriebserkundungen, Betriebs- und Wirtschaftspraktika,        Praxiswochen und Praxistage sowie andere Veranstaltungen der Klasse,

10.     sonstige Angelegenheiten, die der Klassenkonferenz von den    Schulaufsichtsbehörden übertragen sind.

 

 

(3) Ein schriftlicher Verweis kann auch von der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer im Einvernehmen mit den Mitgliedern der Klassenkonferenz erteilt werden, ohne dass eine Sitzung einberufen wird. Berät die Klassenkonferenz über eine Ordnungsmaßnahme nach § 25 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 und 4 oder über Widersprüche gegen Ordnungsmaßnahmen, führt die Schulleiterin oder der Schulleiter den Vorsitz.

 

(4) Wird die Klassenkonferenz als Versetzungs- oder Zeugniskonferenz oder bei Prüfungen tätig oder trifft sie sonstige Entscheidungen aufgrund der Beurteilung von Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers, nehmen an den Sitzungen nur die Lehrkräfte teil. In diesen Konferenzen hat die Schulleiterin oder der Schulleiter oder eine von ihr oder ihm bestimmte Lehrkraft den Vorsitz; im Übrigen hat die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer den Vorsitz. Die oder der Vorsitzende des Klassenelternbeirats wird zur Teilnahme mit beratender Stimme eingeladen. Sie oder er kann sich von einem anderen Mitglied des Klassenelternbeirats begleiten und insbesondere dann vertreten lassen, wenn entsprechend § 81 des Landesverwaltungsgesetzes eine Mitwirkung bei der Beratung und Beschlussfassung ausgeschlossen ist.

 

(5) Die Klassenkonferenz ist mindestens zweimal im Schuljahr einzuberufen. Sie soll außerhalb ihrer Tätigkeit als Versetzungs- oder Zeugniskonferenz einmal im Schuljahr einberufen werden.

 

Die gewählten Elternvertreter der Klassen nehmen an den Zeugniskonferenzen teil.

An dieser Stelle weisen wir nochmals auf die Verschwiegenheitsverpflichtung hin. Besonders nach den Zeugniskonferenzen darf nicht über das gehörte gesprochen werden. Auch anderen Eltern aus der eigenen Klasse dürfen keine Auskünfte erteilt werden.

§ 66

Fachkonferenzen

(1) Die Schulleiterin oder der Schulleiter soll für einzelne Fächer, Fächergruppen oder Fachrichtungen Fachkonferenzen bilden. Mitglieder der Fachkonferenz sind die Lehrkräfte, die für das entsprechende Fach (Fächergruppe, Fachrichtung) die Lehrbefähigung haben oder in ihm unterrichten; die Schulleiterin oder der Schulleiter kann an der Fachkonferenz teilnehmen. Eine von ihr oder ihm bestimmte Lehrkraft hat den Vorsitz. In Fachkonferenzen sind Fragen des Faches abzustimmen, die von der Sache her ein Zusammenwirken der Lehrkräfte erfordern.

(2) Je zwei Vertreterinnen oder Vertreter der Eltern und ab Jahrgangsstufe sieben der Schülerinnen und Schüler werden zu den Sitzungen eingeladen und können an ihnen mit beratender Stimme teilnehmen, soweit der Gegenstand der Beratung dies nicht ausschließt; sie können sich im Verhinderungsfall vertreten lassen. Die Wahl erfolgt durch die Gremien nach § 62 Abs. 8 Satz 2 und 3.

 

(3) Die Fachkonferenz beschließt Vorschläge über

1.       didaktische und methodische Fragen eines Faches,

2.       die Ausgestaltung der Rahmenrichtlinien und Lehrpläne sowie die Umsetzung der      Bildungsstandards sowie die Abstimmung des schulinternen Fachcurriculums,

3.       die Erstellung und Auswertung von Parallelarbeiten sowie die Auswertung von          Vergleichs- und Abschlussarbeiten und das jeweilige Fach betreffende    Evaluationen,

4.       die fachliche Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte,

5.       die Verwendung von Haushaltsmitteln für das Fach,

6.       die Einführung und Anschaffung neuer Lehr- und Lernmittel, insbesondere die          Einführung von Schulbüchern,

7.       den Aufbau von Sammlungen sowie die Einrichtung von Fachräumen und       Werkstätten,

8.       die Zusammenarbeit mit anderen Fachkonferenzen,

9.       sonstige Angelegenheiten, die der Fachkonferenz von den Schulaufsichtsbehörden    übertragen sind.

 

(4) Die Fachkonferenz soll mindestens zweimal im Schuljahr einberufen werden.

 

Die Vertreter/innen für die Fachkonferenzen werden vom Schulelternbeirat gewählt. Hier können sich interessierte Eltern wählen lassen, die nicht Mitglied des Schulelternbeirates sind. Zu den jeweiligen Sitzungen werden zwei Vertreter/innen von dem/der Vorsitzende/n der Fachkonferenzen eingeladen.Auf Grund der organisatorischen Verbindung der beiden Standorte sind es für die Gemeinschaftsschulen immer ein Vertreter aus dem Standort Schreventeich und ein Vertreter aus dem Standort Wik.

 

§ 62

Zusammensetzung der Schulkonferenz

(1) Die Schulkonferenz ist im Rahmen ihrer Aufgaben das oberste Beschlussgremium der Schule. Die Schulleiterin oder der Schulleiter führt die Beschlüsse der Schulkonferenz aus.

(2) Die Schulkonferenz setzt sich nach Maßgabe der nachstehenden Bestimmungen aus einer jeweils gleichen Zahl von Vertreterinnen und Vertretern der Lehrkräfte, der Eltern und der Schülerinnen und Schüler zusammen. Dabei ist anzustreben, dass Frauen und Männer zu gleichen Teilen vertreten sind.

(3) An Schulen in Landeskrankenhäusern und Justizvollzugsanstalten besteht die Schulkonferenz aus den Lehrkräften und der Schülersprecherin oder dem Schülersprecher sowie deren oder dessen Stellvertreterin oder Stellvertreter, wenn eine Schülervertretung nach § 81 vorhanden ist. Beauftragte von Landeskrankenhäusern und Justizvollzugsanstalten können auf Vorschlag des Schulträgers an der Schulkonferenz mit beratender Stimme teilnehmen.

(4) Die Schulkonferenz besteht an Schulen

1.       mit bis zu 300 Schülerinnen und Schülern aus je acht,

2.       mit 301 bis 700 Schülerinnen und Schülern aus je zehn,

3.       mit 701 bis 1.200 Schülerinnen und Schülern aus je zwölf,

4.       mit über 1.200 Schülerinnen und Schülern aus je vierzehn

 

Vertreterinnen und Vertretern der Lehrkräfte, der Eltern und der Schülerinnen und Schüler. Entspricht die Zahl der Lehrkräfte an der Schule der Zahl nach Satz 1 oder liegt sie darunter, sind die Lehrkräfte Mitglieder der Schulkonferenz. Nach deren Zahl richtet sich auch die Zahl der Vertreterinnen und Vertreter der Eltern und der Schülerinnen und Schüler. Maßgebend für die zahlenmäßige Zusammensetzung der Schulkonferenz für zwei Schuljahre ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler zehn Unterrichtstage nach Schuljahresbeginn. Je eine Vertreterin oder ein Vertreter des technischen Personals, der Beschäftigten nach § 34 Abs. 6 sowie der Verwaltungskräfte sind Mitglieder der Schulkonferenz mit beratender Stimme. Je eine Vertreterin oder ein Vertreter der sozialpädagogischen Fachkräfte ist Mitglied mit beratender Stimme, soweit nicht eine sozialpädagogische Fachkraft als Vertreterin oder Vertreter der Lehrkräfte zum stimmberechtigten Mitglied der Schulkonferenz gewählt worden ist.

 

(5) Vertreterinnen und Vertreter der Schülerinnen und Schüler müssen mindestens die Jahrgangsstufe sieben erreicht haben. Eine Lehrkraft, die an mehreren Schulen tätig ist, kann Mitglied mehrerer Schulkonferenzen sein.

 

(6) An Schulen ohne Schülervertretung entfallen die Sitze der Schülerinnen und Schüler, an Schulen ohne Elternvertretung die der Eltern. Sind in einer Schule mehrere Schularten organisatorisch verbunden, sollen die Eltern sowie die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Schularten nach der Zahl der Schülerinnen und Schüler in den einzelnen Schularten angemessen vertreten sein. Die Schulleiterin oder der Schulleiter verteilt nach Anhörung des Schulelternbeirats und der Schülervertretung die Sitze angemessen auf die einzelnen Schularten.

 

(7) Die Schulleiterin oder der Schulleiter ist kraft Amtes Mitglied der Schulkonferenz und führt deren Geschäfte. Im Falle der Verhinderung gilt dies für die Stellvertreterin oder den Stellvertreter entsprechend. Die übrigen Vertreterinnen und Vertreter der Lehrkräfte werden, soweit nicht alle Lehrkräfte Mitglieder sind, für die Dauer von zwei Schuljahren von den Lehrkräften gewählt. Die Mitgliedschaft in der Schulkonferenz erlischt am Ende der Tätigkeit, die zur Mitgliedschaft geführt hat.

 

(8) Zu den Vertreterinnen und Vertretern der Eltern, Schülerinnen und Schüler gehören kraft Amtes die oder der Vorsitzende des Schulelternbeirats und, sofern vorhanden, die Schülersprecherin oder der Schülersprecher. Die übrigen Vertreterinnen und Vertreter der Eltern werden vom Schulelternbeirat für die Dauer von zwei Schuljahren gewählt. Die übrigen Vertreterinnen und Vertreter der Schülerinnen und Schüler werden von dem obersten Beschlussorgan der Schülervertretung für die Dauer eines Schuljahres gewählt; das Statut der Schülervertretung kann eine Wahl durch alle Schülerinnen und Schüler vorsehen. Die Mitgliedschaft erlischt, wenn kein Kind der Vertreterin oder des Vertreters der Eltern die Schule mehr besucht oder die Vertreterin oder der Vertreter der Schülerinnen und Schüler die Schule verlässt.

 

(9) Für die Mitglieder können für den Fall der Verhinderung Stellvertreterinnen oder Stellvertreter gewählt werden.

 

(10) Die Gleichstellungsbeauftragte und die Verbindungslehrerin oder der Verbindungslehrer haben in der Schulkonferenz ein Rede- und Antragsrecht. Vertreterinnen und Vertreter des Personalrats können zur Schulkonferenz beratend hinzugezogen werden.

 

(11) Der Schulträger ist vorab über die Sitzungen der Schulkonferenz zu unterrichten. Eine Vertreterin oder ein Vertreter kann an den Sitzungen beratend teilnehmen. Sie oder er hat in der Schulkonferenz ein Rede- und Antragsrecht.

 

Das oberste Beschlussgremium an der Schule ist die Schulkonferenz. Die Vertreter der Eltern werden vom Schulelternbeirat gewählt.

§ 63

Aufgaben und Verfahren der Schulkonferenz

(1) Die Schulkonferenz beschließt im Rahmen der geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften über

1.       Grundsätze der pädagogischen Arbeit an der Schule,

2.       das Schulprogramm (§ 3 Abs. 1),

3.       Grundsatzfragen der Anwendung von Rahmenrichtlinien und Lehrplänen, von Stundentafeln und Lehrmethoden,

4.       Grundsätze für die Einführung von Schulbüchern und die Auswahl von Lehr- und

         Lernmitteln,

5.       Grundsätze der Anwendung einheitlicher Maßstäbe für die Leistungsbewertung         und Versetzung innerhalb der Schule sowie der Zeugniserteilung,

6.       Grundsätze eines Förderkonzepts,

7.       Grundsätze für Hausaufgaben und Klassenarbeiten,

8.       Grundsätze für den schulart-, jahrgangs-, fächer- und lernbereichsübergreifenden   Unterricht (§ 5 Absatz 4) und die Form der Differenzierung einschließlich der   Bildung gemeinsamer Lerngruppen,

9.       Grundsätze für die Mitarbeit von Eltern und anderen Personen im Unterricht und      bei sonstigen Schulveranstaltungen (§ 34 Abs. 7),

10.     die Ausgestaltung der Eingangsphase der Grundschule (§ 41 Abs. 2),

11.     die Schulordnung einschließlich der Haus- und Pausenordnung und der Grundsätze    der Aufsichtsführung sowie Grundsatzfragen der Aufrechterhaltung der Ordnung an der Schule,

12.     die Stellung des Antrags auf Durchführung eines Schulversuchs (§ 138 Abs. 2),

13.     die Einführung der Ganztagsschule,

14.     die Einrichtung und den Umfang von Betreuungsangeboten (§ 6 Abs. 5),

15.     wichtige Fragen der Zusammenarbeit mit Eltern, Schülerinnen und Schülern und       deren Vertretung,

16.     Grundsätze der Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen und       Institutionen (§ 3 Abs. 3),

17.     das Eingehen einer Schulpartnerschaft und den Abschluss einer          Kooperationsvereinbarung nach § 43 Absatz 6 Satz 2,

18.     die Festlegung der täglichen Unterrichtszeit und die Zahl der Unterrichtstage in         der Woche und die Daten der beweglichen Ferientage,

19.     die Festlegung von Merkmalen für die Aufnahme von Schülerinnen und Schülern      bei begrenzter Aufnahmemöglichkeit,

20.     Grundsätze für Schulausflüge sowie Betriebserkundungen, Betriebspraktika, Wirtschaftspraktika, Praxiswochen und Praxistage,

21.     Veranstaltungen der Schule,

22.     Maßnahmen der Schule zur Schulwegsicherung, insbesondere Schulwegpläne, und    den Einsatz von Schülerlotsen,

23.     Vorschläge bei der Namensgebung für die Schule,

24.     Maßnahmen zur Rationalisierung der Arbeit an der Schule sowie Empfehlungen für   die Verwendung technischer Unterrichtsmittel,

25.     Ausnahmen vom Verbot des Warenverkaufs und den Abschluss sonstiger      Geschäfte (§ 29 Abs. 6 Satz 1)

26.     grundsätzliche Fragen der Zusammenarbeit mit dem Schulträger, den Trägern der   Jugendhilfe, den Berufsberatungsstellen, den zuständigen Stellen nach dem       Berufsbildungsgesetz vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), zuletzt geändert durch   Artikel 232 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. S. 2407/2435) und          anderen Stellen

27.     Stellungnahmen zu Vorschlägen und Beschwerden von Schülerinnen, Schülern         und Eltern, soweit diese eine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung haben,

28.     Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und zur Wahrung      des Gleichberechtigungsgebots,

29.     Folgerungen aus Ergebnissen von Evaluationen und sonstigen Maßnahmen der         Qualitätssicherung und -entwicklung,

30.     sonstige Angelegenheiten, die der Konferenz von den Schulaufsichtsbehörden          übertragen sind.

 

(2) Die Schulkonferenz ist anzuhören und kann eine Stellungnahme abgeben

1.       vor Durchführung und vorzeitiger Beendigung eines Schulversuchs an der Schule,

2.       zu Vorschlägen der zuständigen Behörden bei Teilung, organisatorischer        Verbindung, Verlegung, Änderung und Auflösung der Schule, bei größeren         Baumaßnahmen im Bereich der Schule und bei wichtigen organisatorischen           Änderungen im Schulbetrieb,

3.       vor wichtigen, die Schule betreffenden Entscheidungen über die         Schülerbeförderung,

4.       vor der Genehmigung wissenschaftlicher Forschungsvorhaben an der Schule.

 

(3) Die Schulkonferenz tagt mindestens einmal im Schulhalbjahr.

 

(4) Abweichend von § 68 Abs. 6 kommt ein Beschluss der Schulkonferenz nicht zustande, wenn die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Lehrkräfte, der Eltern oder der Schülerinnen und Schüler jeweils einstimmig gegen den Antrag stimmen und sich dabei auf diese Bestimmung berufen. Über den Gegenstand ist in einer weiteren Schulkonferenz erneut zu befinden, in der Satz 1 nicht nochmals anwendbar ist. Zwischen den beiden Schulkonferenzen muss ein Zeitraum von zwei Wochen liegen.

 

 

(5) In Angelegenheiten nach Absatz 1 Nr. 1 bis 13 kommt abweichend von § 68 Abs. 6 ein Beschluss der Schulkonferenz in der Zusammensetzung nach § 62 Abs. 2 nur zustande, wenn ihm die Mehrzahl der gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Lehrkräfte in der Schulkonferenz oder ihrer Stellvertreterinnen oder Stellvertreter nach § 62 Abs. 9 zustimmt.

 

die Schule bietet Eltern ein breites Betätigungsfeld. Es ist ausdrücklich ihre Mitarbeit erwünscht. Bei all den Aufgaben, die uns das SchulG zubilligt, ist ein gewisser Zeitaufwand von uns Eltern zu erbringen, den uns unsere Kinder jedoch auch wert sein sollten. Wenn jedes Mitglied einer Elternvertretung zur Mitarbeit bereit ist und Aufgaben übernimmt oder auch bereit ist zu vertreten, ist die Belastung für den einzelnen wesentlich geringer und die Arbeit effektiver.

Sollten wir ihr Interesse geweckt haben oder sie benötigen noch mehr informationen zur Arbeit der Elternvertretung und über die Konferenzen, dann sprechen sie uns bitte an. Wir stehen ihnen auch gern mit Rat und Tat zur Seite, um konkrete Fragen zu beantworten.

Eine namentliche Auflistung aller aktuellen Klassen- und Schulelternvertreter ist auf der Schulhomepage unter Schulelternbeirat zu finden.

Wir haben hier nur die wichtigsten Gesetzestexte für die Arbeit der Elternvertretung aus dem Schleswig-Holsteinischen Schulgesetz übernommen. Das komplette Schulgesetz finden sie im Internet auf der Seite des Bildungsministerums.

 

Ihr Schulelternbeirat

der Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule Schreventeich / Wik mit Grundschule Wik

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Friedrich-Junge-Schule